Workshop: Motive vom Hintergrund trennen
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Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie ein Bildelement von seinem Hintergrund freistellen. Je klarer die Kanten zwischen Vorder- und Hintergrund auf der Vorlage zu erkennen sind, desto besser ist das Freistellungsergebnis.
Hinweis: Dieser Workshop funktioniert mit Photoshop ab Version 5.5. Für größere Bildansichten bitte auf die Bilder klicken.
1. Kontur festlegen
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Öffnen Sie den Dialog „Extrahieren“. Sie finden ihn im Filter-Menü. Im ersten Schritt erzeugen Sie mit dem "Kantenlicht"- Werkzeug einen Umriss, der das freizustellende Objekt begrenzt. In den Werkzeugoptionen nehmen Sie Einfluss auf die Dicke und die Färbung des Pinselauftrags. Beim Erzeugen des Umrisses achten Sie darauf, die Objektkanten gemeinsam mit dem Hintergrund zu übermalen. Auf der Basis des Kantenlichts errechnet das Tool anschließend die Trennung zwischen Vorder- und Hintergrundbereichen. Bildbereiche, die nicht eindeutig zuzuordnen sind, malen Sie kräftig aus, da bei der Berechnung in der gesamten ausgemalten Fläche nach Kontrastunterschieden gesucht wird.
Tipp: Feinarbeiten
Nicht jede Kontur passt auf Anhieb - besonders, wenn Sie mit der Maus statt mit einem Grafiktablett arbeiten. Haben Sie sich vermalt, entfernt das Radiergummiwerkzeug Überflüssiges.
2. Inhalt markieren
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Wenn sich in dem Objekt Bereiche befinden, die später transparent sein sollen, tragen Sie auch hier mit dem Pinsel Striche oder geschlossene Objekte auf. Wichtig ist es, dass alle Kanten am Ende undurchlässig sind. Nach Abschluss der Umrandungsarbeiten aktivieren Sie das Füllwerkzeug in der Dialog-Palette und klicken einmal in den zu erhaltenden Bereich innerhalb der Kantenlichtbegrenzung. Dieser ist anschließend blau gefärbt. Sollten Sie an diesem Punkt weitere Änderungen mit Kantenlicht oder Radierer vornehmen, verschwindet die Füllung wieder und Sie müssen den Füllvorgang anschließend wiederholen.
3. Vorschau
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Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Vorschau“ berechnet der Dialog eine Voransicht des freigestellten Objekts. Auf die Darstellung haben Sie im Einstellungsbereich „Vorschau“ weitere Möglichkeiten der Einflussnahme. Zum einen können Sie aussuchen, ob das Objekt vor transparentem, weißem, grauem, schwarzem oder individuell gefärbtem Hintergrund dargestellt wird. Die Ansicht „Maske“ zeigt den Alphakanal. Um zum Ausgangsbild zurückzukommen, wechseln Sie unter „Einblenden“ von „Extrahiert“ auf „Original“.
Profi-Tipp: Kanten glätten
Auf die Art und Weise der Freisteller-Berechnung nehmen Sie bei Bedarf mit dem Einstellungsparameter „Glätten“ im Bereich „Extrahieren“ Einfluss. Je nach Beschaffenheit der Objektkanten bringt die Glättung mehr oder minder deutlich sichtbare Verbesserungen im Ergebnis. Ein höherer Wert glättet die Kanten und füllt kleine Löcher auf.
4. Bereinigen
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Bereiche, in denen zu viel ausgewählt wurde, bearbeiten Sie mit dem Werkzeug „Bereinigen“. Damit verändern Sie die Maskendeckkraft. Die Intensität der Werkzeugwirkung regeln Sie mit den Zifferntasten 0-9. Null macht die Maske 100 prozentig transparent, die Neun 90 prozentig und so fort. Das gilt auch für den Kantenverfeinerer, der hingegen die Objektkanten deutlicher hervorhebt, indem er in der Grenzlinie die Deckkraft des Bildbereichs erhöht. Im Ergebnis verschwinden die weichen Kantenränder. Alles erfasst das Tool bei einem so schwierigen Motiv bei Weitem nicht, doch kann sich das Ergebnis im Verhältnis zum dafür erforderlichen Aufwand durchaus sehen lassen.
5. Montage
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Wir der Freisteller nun vor den neuen Hintergrund gestellt, beseitigen Sie die von der Automatik zu viel ausgeblendeten Problemzonen mit einem Trick: Legen Sie das Ausgangsbild auf eine Ebene zwischen Freisteller und Hintergrund. Erzeugen Sie mit gehaltener "Alt"-Taste eine Ebenenmaske, die das Ursprungsmotiv gänzlich ausblendet. Nun malen Sie einfach die fehlenden Bereiche mit weißer Farbe auf die Ebenenmaske. In vielen Fällen reicht der kleine Umweg, um den Anschein von Realismus auch an diesen Stellen zu waren. Wenn nicht, hilft es oft, die Übergänge subtil einzuweichen.









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