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Vignetten



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In der Bildoptimierung verwenden Sie die Vignettierungsfunktionen von Camera Raw, Lightroom und ab Photoshop CS2 des Verzerrungsfilters „Objektivkorrektur“ zur Beseitigung von Abschattungen an den Bildrändern, die durch den Einsatz offner Blenden und/oder minderwertiger Objektive entstehen. Vignetten zu verstärken oder hinzuzufügen kann aber auch als kreativ eingesetztes Werkzeug dabei helfen, den Blick des Betrachters auf die Bildmitte zu lenken oder Motivteile an den Rändern durch die Abdunklung auszublenden. Vignetten in der klassisch runden Form, die sich in der Hauptsache auf die Ecken auswirkt, beherrschen alle benannten Tools. Soll die Vignettierung jedoch nur einen Bildausschnitt betreffen, ist man auf die „Objektivkorrektur“ angewiesen. In älteren Photoshop-Versionen kann der Effekt mit einer zusätzlichen schwarzen Ebene simuliertt werden, in deren Mitte sich ein stark weichgezeichneter ovaler Ausschnitt befindet. Die Abstimmung des Effekts erfolgt auch hier wieder über die Verrechnungsmodie sowie die Deckkraftreglung.

Extratipp: Helle Vignetten

Helle Motive bekommen oftmals ein besonderes Flair, wenn ihre Seitenbegrenzungen weich in den Hintergrund übergehen. Auch auf diese Weise lenken Sie den Blick des Betrachters zur Bildmitte, nur mit dem Unterschied zur dunklen Vignette, laufen hier die Randdetails nicht zu, sondern sie überstrahlen. Das funktioniert natürlich nur bei hellen Elementen an den Bildrändern. Um einen solche Effekt einfach zu erzielen, verwenden Sie ebenfalls die Vignettierungsregler in Camera Raw, Lightroom oder in Photoshops „Objektivkorrektur“. Alternativ können Sie selbstverständlich auch manuell Vignetten anlegen



von Christoph Künne

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