Graustufenbilder drucken
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Liebhaber der Schwarz-Weiß-Fotografie möchten früher oder später ihre Aufnahmen ansprechend mit einem Tintendrucker wiedergeben. Um den vollen Tonwertumfang zu erhalten, muss man normalerweise den Vollfarbendruck aktivieren. In der Regel kommen dann bis zu sechs Farbtinten zum Einsatz. Allerdings kommt es beim Vollfarbendruck fast unweigerlich zu ungewollten Farbstichen, die im Druckertreiber manuell korrigiert werden müssen und eine Vielzahl teurer Probedrucke nach sich ziehen. Ist die richtige Einstellung einmal gefunden, kann diese solange für alle weiteren Graustufen-Prints verwendet werden, bis die Papiersorte gewechselt wird oder aber anders aufbereitete beziehungsweise anders aufgenommene digitale Bilder als Ausgangsmaterial dienen. Reproduzierbare Ergebnisse sind also nur bei Aufnahmen aus gleich oder ähnlich ausgeleuchteten Serien möglich.
Bessere Ergebnisse erzielen spezielle Schwarz-Weiß-Tinten, die gegen die farbigen Standardtinten ausgetauscht werden. Das Angebot von Schwarz-Weiß-Tinten für Fine-Art-Prints ist sehr überschaubar. Die beiden bekanntesten Produkte sind Triton Plus von EuropeanInk und die Quad Black Tinten von Nazdar/Lyson.




Erst gehen die Daten hops und dann auch die kritische Fachkenntnis. Ich habe mit einem CFS teures Leergeld bezahlt und werde nie wieder eins einbauen. Und mit drei Schwarztinten sollte doch ein vernünftiger Graustufendruck möglich sein. Ich erwarte mir Hilfe bei den Problemen die trotzdem (habe kein RIP)auftauchen und keine Werbung.
so hat DOCMA (jetzt interaktiv,mit Kommentarfunktion) doch wieder einen weiteren Beitrag zur Erhöhung der Sachkunde geliefert.
Was auch immer richtig ist: Ich habe verstanden, Schwarz-weiß Fine-Art Print ist so ohne weiteres kaum möglich.
Haben hier die Profidrucker noch eine letzte Nische der Existenzberechtigung gefunden?
Eigentlich sollte es hinlänglich bekannt sein, dass die großen Druckerhersteller mittlerweile Druckermodelle mit einem reinen Schwarzweiß-Druckmodus anbieten, in denen nur mit den Schwarz- und Grautinten (und einem Pfurz Farbe) gedruckt wird. Diese Druckmodi, wo man dem Grau zusätzlich einen x-beliebigen Farbton beimischen kann, machen die Systeme von EuropeanInk und Lyson überflüssig, die nur maximal drei feste Grautöne (warm, neutral und kühl) zulassen. Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Tinten von Lyson die Düsen auch viel schneller verstopfen. Der Preis dieser Tinten ist noch unverschämter, als der der Originale, und länger haltbar ist die Tinte auch nicht.
So stellt sich für mich auch gar nicht mehr die Frage, warum "Das Angebot von Schwarz-Weiß-Tinten für Fine-Art-Prints ... sehr überschaubar" ist, weil sie ihre Berechtigung am Markt schlichtweg verloren haben. Dass sich diese Meldung aber trotzdem hierher verloren hat, ist für mich Zeichen von "Solidarität" mit EuropeanInk, die im übrigen auch die Lyson-Tinten vertreiben! Setzen, 4-.
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