Fotofestival „Reality Crossings“
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Vom 22. September bis 21. Oktober findet das 2. Foto-Festival in Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim statt. Werke von 80 Künstlern aus 30 Ländern werden an insgesamt sieben Orten ausgestellt, gezeigt werden Fotografien und Videofilme international renommierter Künstler unter dem Motto „Reality Crossings“. Im Unterschied zu den bisherigen Fototagen gibt es beim 2. Fotofestival erstmals keinen Länderschwerpunkt mehr. „Alle guten Künstler sind Nomaden“, begründet der Kurator seine Entscheidung. Auf der Künstlerliste stehen u.a. David Claerbout (B), Tacita Dean (GB), Christoph Draeger (CH), Peter Friedl (A) und Noritoshi Hirakawa (J).
Mit Reality Crossings strebt Christoph Tannert, Kurator und künstlerischer Leiter des Festivals, einen Relaunch der bisherigen Internationalen Fototage an, die vor zwei Jahren aus Herten in das Rhein-Neckar-Dreieck zogen. An die Fototage anknüpfend spielen Reportagen sowie dokumentarische Fotografie allerdings eine nicht mehr so entscheidende Rolle, dafür nun auch andere konzeptionelle und ästhethische Ausrichtungen. Reality Crossings wird damit das Festival enger als bisher mit aktuellen Tendenzen der Gegenwartskunst verzahnen. Dem Arbeitsalltag vieler KünstlerInnen entsprechend werden Fotografie, Video, multimediale Installationen und Arbeiten anderer verwandter Bereiche der zeitgenössischen Kunst parallelspurig erarbeitet.
Reviewings vom 21. bis 23. September für Fotografen und Fachleute in der Musikschule Mannheim, spezielle Themenworkshops und Führungen werden die Ausstellung begleiten. Außerdem findet im Rahmen des Festivals die Verleihung des bedeutenden Dr.-Erich-Salomon-Preises der DGPh (Deutsche Gesellschaft für Photographie) am 29. September, 17 Uhr im Ernst-Bloch-Zentrum, Ludwigshafen statt. Die diesjährige Preisträgerin ist Letizia Battaglia aus Italien, die ausgewählte Arbeiten im Rahmen von Reality Crossings zeigen wird.
Ausstellungen und Orte
Das diesjährige Fotofestival kooperiert mit verschiedenen Institutionen der drei Städte. Zu den Ausstellungsorten zählen die Kunsthalle Mannheim, die Universität Mannheim, Schloss sowie das Cinema Quadrat (Mannheim). Außerdem werden Ausstellungen im Kunstverein Ludwigshafen, im Wilhelm-Hack-Museum (Ludwigshafen), im Ernst-Bloch-Zentrum (Ludwigshafen), im Kurpfälzischen Museum (Heidelberg), im Heidelberger Kunstverein, in der Sammlung Prinzhorn (Heidelberg) und in der Halle02 Heidelberg präsentiert. An ausgewählten Orten im öffentlichen Raum (z.B. Kaufhaus Engelhorn und Passage unter der S-Bahn Ludwigshafen Mitte) werden ebenfalls Arbeiten gezeigt.
Sowohl die Anordnung der Arbeiten in den einzelnen Ausstellungen als auch deren inhaltliche Konstellationen füllen den Titel Reality Crossings in vielerlei Facetten aus. Christoph Tannert verleitet den Besucher dazu, sternförmig durch die Ausstellungen zu gehen, sich die diversen Realitätslevels zu erwandern und mit eigenen Erfahrungen zu vergleichen.
Die Artist-in-Residence-Projekte
Drei internationale Künstler besuchten im Vorfeld des 2. Fotofestivals Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg die Festivalregion, um hier zu leben und zu arbeiten: Beth Yarnelle Edwards (USA), Michelle Sank (GB) und Kim Yunho (ROK). Entstanden sind fotografische Serien (von Edwards und Sank) sowie eine Videoarbeit (von Yunho), die von den Menschen und Mentalitäten der Region berichten und im Rahmen des Festivals erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten zum Festival.




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