Canon fördert Nachwuchs-Fotografen
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Foto: Michael Kunze |
Auch in der zweiten Auflage des Canon Profifoto Förderpreises für junge Nachwuchsfotografen werden keine fertigen Arbeiten prämiert, sondern fünf Konzepte, die erst noch realisiert werden sollen. Bewerbungen werden bis zum 2. August 2007 (Einsendeschluss) ausschließlich online entgegengenommen.
Gefordert sind neben aussagefähigen Arbeitsproben Konzepte, die neugierig machen auf mehr. Neben der materiellen Förderung der prämierten Konzeptionen erhalten die realisierten Fotografie-Projekte die Chance zur Vermarktung durch die Bildagentur Corbis und über die Editionsgalerie Lumas.
Zur prominent besetzten Jury des 2. Canon Profifoto Förderpreises gehören Gérard A. Goodrow (Kurator der Visual Gallery at photokina), Dr. Bernd Fechner (Fotografie Experte, photomarketing.de), Ute Noll (Kuratorin, Autorin, Expertin für Fotografie und Bildreaktion, on-photography.com), Siri Vorbeck (Creative Director of Photography EMEA bei Corbis), Andrea Scholtyssek (LUMAS Head of Galleries), Thomas Gerwers (Chefredakteur ProfiFoto) und Gregor Hermanns (Canon Deutschland).
Beim ersten Canon Profifoto Förderpreis lagen 2.049 Arbeiten von 266 Teilnehmern zur Jurierung vor. Juliane Eirich überzeugte die Jury mit ihrem Projekt „Dogil Maeul", in dem sie sich mit dem Thema Heimat und der Beziehung zwischen Menschen und der Architektur, die sie umgibt, auseinandersetzte. Sie realisierte mit Unterstützung des Förderpreises eine Reportage über ein Dorf in Südkorea, das ehemalige Gastarbeiter nach ihrer Rückkehr aus Deutschland errichtet haben.
Anja Pietsch geht auf eine fotografische Entdeckungsreise in die zeitgenössische russische Kunst- und Kulturszene und will so ein authentisches Bild vom heutigen Russland zeichnen.
Die Arbeiten von Hannes Woidich entstanden nachts an öffentlichen Plätzen im großstädtischen Raum und zeigen dem Betrachter seine gewohnte Welt in einem fremden Licht.
Konstruierte Alternativen zu dieser schafft Michael Kunze, indem er die erlernte Wahrnehmung von Räumlichkeit in zweidimensionalen Abbildungen auf den Kopf stellt.
Hart an der Realität bleibt dagegen Michael Hauri, der in einer klassischen Schwarzweiß-Reportage die sozialen, ökonomischen und kulturellen Verhältnisse in der Maramure, einem Bezirk im Nordwesten Rumäniens dokumentierte. Er überzeugte die Jury mit seiner lebendigen, zeitlosen fotografischen Sprache, die nicht von aktuellen Modeströmungen beeinflusst ist.
Die Resultate werden nach ihrer Fertigstellung im Fachmagazin ProfiFoto präsentiert. Rund die Hälfte der Bewerbungen um den Förderpreis kam von Studenten, die andere Hälfte von Auszubildenden, Assistenten und anderen jungen Senkrechtstartern. Das Durchschnittsalter der Bewerber lag bei 25 Jahren. Dabei war das Teilnehmerfeld mit Talenten unter anderem aus Bulgarien, Großbritannien, den Niederlanden, Ungarn und den USA auch international besetzt.
Weitergehende Informationen, Teilnahmebedingungen und die Registrierung finden Sie auf den Internetseiten zum Wettbewerb.




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