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Canon entwickelt 50-MP-Sensor



CMOS-Sensor der EOS 1D Mark III

Einer Meldung des britischen Gadget-Portals pocket-lint zufolge hat Canon den Prototypen eines CMOS-Sensors vorgestellt, der bezüglich seiner Auflösung alle Konkurrenten blass aussehen lässt. Bei der für digitale Spiegelreflexkameras gängigen Größe von 19,1mm x 28,7mm bringt er es auf beachtliche 50 Megapixel. Obwohl der Einbau in künftige DSLRs naheliegt, plant Canon bislang keine Serienproduktion.

Auch mit der Absicht,  ein neues Dateiformat für Digitalfotos zu entwickeln, macht Canon von sich reden. Darüber berichtet das Technik-Portal C-net. Die Meldung bezieht sich dabei auf ein posting des Bloggers  Rob Galbraith, der zusammen mit anderen Journalisten einer Einladung von Canon nach Japan gefolgt war. Canon will damit wie bereits Microsoft mit seinem HD Photo eine qualitativ bessere Alternative zum JPEG-Format schaffen.

 

von Johannes Wilwerding
ingmanns schrieb am 22.06.2007 11:11
Das 50 MP viele kleine Details abbilden werden, kann sich jeder ausrechnen. (Wenn das Glas dazu ausgelegt ist) Was ich mir persönlich noch wünsche, ist die Verbesserung der Farbtiefe. Bei diesem CMOS-Sensor dürften es dann schon 32 bit sein. Das macht dann zwar um die 700 MB als Tiff-Bild, das scheint mir aber noch handelbar. Schon mal sparen, denn Body, Glas und PC müssen neu angeschaft werden.
paull schrieb am 22.06.2007 10:07
Ich hatte zuerst gelesen "... der bezüglich seiner Auflösung alle KONTUREN blass aussehen lässt..."

Tja, und da dachte ich mir, dass ich mich wohl nicht ohne Grund verlesen habe:

Derzeit arbeite ich mit den 1-ern und speziell bei der 1Ds MARK II mit Ihren fast 17 Mio Pixeln habe ich schon große Qualitätseinschränkungen mit Zoom-Objektiven. Nur mit Festbrennweiten sind die Bilder sehr sehr gut.

D.h. Canon macht sich sicherlich auch darüber Gedanken, wie die Objektive zukünftig diesen Auflösungen gerecht werden ... und wieder alles neu Kaufen?

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